Zielbild, das alle verstehen
Ein Zielbild wirkt nur, wenn es von allen getragen wird und konkrete Entscheidungen leitet. Wir zeigen, wie du in einem zweistündigen Workshop Narrative, messbare Ergebnisse und klare Nicht-Ziele formulierst. Ein Beispiel: Ein Team ersetzte vage Wünsche durch drei Outcome-Statements und sah innerhalb eines Quartals weniger Priorisierungsstreit und mehr eigenständige Fortschritte. Nutze Bilder, Metaphern und kleine Geschichten, damit das Ziel nicht abstrakt bleibt. Bitte deine Leserinnen und Leser, ihre Version zu teilen und gemeinsam blinde Flecken sichtbar zu machen.
Begriffe, die nicht stolpern lassen
Ein lebendiges Glossar verhindert, dass Worte zu Stolpersteinen werden. Beginne mit zehn häufig missverstandenen Begriffen, ergänze Beispiele und Gegenbeispiele, und vereinbare, wie neue Begriffe aufgenommen werden. Ein reales Team definierte „Release“, „Rollout“ und „Experiment“ neu und verkürzte dadurch Übergaben signifikant. Haltet das Glossar dort, wo Arbeit passiert, nicht in versteckten Ordnern. Ermutige Kolleginnen und Kollegen, im Chat freundlich nach Definitionen zu fragen und Unklarheiten sofort zu markieren. So wächst Präzision ohne Besserwisserei, und die Zusammenarbeit wird ruhiger und schneller.